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Dieser eine schaurige Blick von ihr verfängt sich in diesem Nachmittag, als ich ihn an die Wand meines Büros hefte. Auf die Fragen bin ich bestens vorbereitet. „Nein, das ist nicht meine Freundin. Nur eine Freundin.“ Ich halte es für eine Art Konsequenz, sie heilig zu sprechen. Ich halte es mit der Sturköpfigkeit meiner Linie wenn ich ihr selbstlos aufs blonde Haar starre, während ich eigentlich doch schreiben und unterhalten sollte. Alle Ausreden für die große Ausflucht sind jetzt beisammen und ergeben ein bitterdelektables Bild von einem humbugösen Kampf gegen die Gezeiten. Weil Windmühlen nach Trottel klingt. Und abgelichtet wird zum Schluss und der ist offen wie Polen.

Jahre später, das Foto wurde ab und an und aus dem Spiel genommen, es hat sich vermehrfacht, es ist mit mir durchgebrannt und wie ich aus dem Büro verschwunden, es hat sich aus dem Nachmittag entheddert. Jetzt zeigt es dieselbe Silvesternacht, aber ein völlig anderes Mädchen. Man hat sie wohl gegen eine andere Geißel ausgetauscht.

22 comments / Add your comment below

  1. Also:
    Sie war in ganz echt gar nicht blond – das versteh ich.
    Aber
    Gesunder Menschenverstand das ist wie such mal das U-Boot. Mia sind doch nicht am Meea.
    ‚Was wissen wir, welchert Menschenverstand dich sozialisiert hat.

  2. Mooo-ment! Der Fehler war in den Kommentaren versteckt, du Sauhund, du raffinierter! Hendl muass des hoassn. Hendl. Mehr sog i net. I woass aa ned. Tschuldigens, mei Menschnvaschdand, der ziagt heid gar aso. Owei wenns Weeda wechslt, dann duad der wosa grad mecht. Menschnvaschdand, gnau beianand, etz hauts eich hoid endlch de Kepf ei!

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