Hellwach

Nie weile ich im Wachen. Mein ganzer Weg ist ein Traum. Das Wetter und ich selbst, wir sind uns viel zu viel. Ich rufe in den kalten Wind, wo ein Flüstern meinen besten Freund mimt und mich entlang dieses lilienbestückten entrückten Pfads führt.

Wohin wir gehen, weiß immer erst der Morgen. Wir beschreiten einfach weiter diese weiten, leeren Alleen. Wir kriechen über Straßen wie auf Wolken. Wir fließen mit Millionen von anderen Füßen, tasten uns im Dunklen voran und finden doch nur den düsteren Tag.

Ewig windet sich der Weg, müde, schlaflos weiter.

(frei übersetzt nach Saves The Day – In My Waking Life)

14 comments / Add your comment below

  1. „In Reverie“ ist sehr düster und poetisch. Der Vorgänger „Stay What You Are“ sehr poppig, dafür aber mit Endzeittexten und etlichen Todesfällen. You choose. Die Jungs sind Anfang zwanzig und sowas von nebenan, man glaubt es kaum. Hier ein Eintrag des Sängers auf der Homepage:

    September 13th, 2005 – what’s up world???
    shit’s crazy, no? what’s up world??? what’s the deal? feeling on edge? a little bit hurt and wondering what the hell is going on??? me too. at least we can be together in the midst of this shit storm. i have faith things will make sense in the future. but shoot…shit is whacked right now. agreed? agreed. see you soon. chris

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