Miss München (Reprise)

Nachtrag ist ein Understatement. Vortrag ist in jedem Sinne die beste Vokabel dafür. Für vorbildliches Betragen erhält meine hochverehrte Leserin Vita die goldene Stimmgabel aus der Hölle 2006.

Wenn ich höre, wie sie „Jeder tut es mit Miss München“ vorträgt, geht mir der Arsch auf Grundeis und ich möchte mir selbst nicht im Dunklen begegnen. Geschweige denn nochmals einer Miss München. Betörend verstörend.

Stehende Ovationen für diese Darbietung, bitte!!

Vita liest „Jeder tut es mit Miss München“ (mp3, ca. 2MB)

Originaltext bei mindestens haltbar.

10 comments / Add your comment below

  1. Ich halt sie, die Stimmgabel und sie brennt sich in die Hände.
    Ich wickel mich in meinen Stolz, das grosse schwarze Wolltuch, setz mich auf die Felder und schau in den Himmel. Ich denk daran, wie das ist, wenn einem die Luft ausgeht beim Lesen, wie das ist, wenn man anfängt zu fliegen.
    Danke für den Text, Du Höllentriegel.

  2. Betörend verstörend, aber echt. Oder verstörend betörend.
    Schwanke heftigst zwischen: Wer so liest, frisst auch kleine Kinder und Man müsst sich in die Stimme verlieben, wenn mans nicht schon wär.

  3. Warum hast du mir das angetan?
    Ich habs von dir in nem Email erfahren.
    Du hast jetzt einen neuen Freund.
    Zwei Stunden lang hab ich nur geheult

    Der Gedanke bringt mich ins Grab
    Er kriegt das was ich nicht hab
    Ich hasse ihn, ich hasse ihn, wenn es das gibt
    So wie ich dich vorher geliebt

    Du liebst ihn nur weil er in München wohnt
    Und nicht wie ich hinterm Berliner Mond

    Eines Tages werd ich mich rächen,
    Ich werd die Herzen aller Münchner brechen
    Dann bin ich ein Star der im Internet steht
    Und dann tut es dir leid, doch dann ist es zu spät.

  4. Hatte bisher keine Zeit für Miss München…
    bin froh, das nun nachgeholt zu haben.
    Grandioser Text, grandios [verstörend, betörend] vorgetragen!

    war – der Hölle sei dank – nicht zu spät

  5. Hier bricht ja wahrlich die multimediale Leselust aus. A Woahnsinn, Fra Vita. Klasse. Die 20 Minuten Wartezeit bis das Ding dann endlich mal auf meiner Platte war (Schneckentempo-ISDN), haben sich gelohnt!

  6. Ich habs doch gewußt! Jetzt ist mir auch erst richtig klar, warum ich da drüben rumgepöbelt hab.
    Aber Vita: du brauchst ein anderes Equipment, der Rauschpegel ist für einen so behutsam interpretierten Text noch ein wenig zu stark, genau wie bei Madame lylo.

    Berti, wie machst du das? Bei dir hör ich nix, auch nicht in den Pausen.

    Ganz großes Kompliment noch einmal Vita, leider kann ich solche Texte nicht schreiben, sonst hättest du keine Ruhe mehr!

  7. Einen Kniks und ein lautes Jawohl um in der Ambivalenz der Herrn Rational zu bleiben meine Herren! Gerngeschehen, sehr gern.
    und Bazi, der Bub muss sich drum kümmern.

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