Call me St. Britster

Jetzt ist es passiert. Euer Chef ist fremdgegangen und wird das auch wieder tun. Als alter Britpop Junkie ist meine Expertise neuerdings beim Universal-Music Magazin UK-SOUNDS gefragt. Aber keine Angst, hier handelt es sich nicht um Promo, ich gebe genau das zum Besten, was ich für das Beste halte. Und ein Auto bekomm ich dafür auch nicht. Also, folgt mir in eine Welt, wo man noch Singles verkauft und Newcomerbands noch coolere Namen als Silbermond tragen.

Zum Auftakt gibt es einen kleinen Rundumschlag mit den besten neuen britischen Bands vom Planeten Myspace.

14 comments / Add your comment below

  1. Früher wars ja so: Wenn der Vater den Granatsplitter von Stalingrad gespürt hat, dann hat er schlechte Laune gehabt und alle Nas lang den Watschbaum umfallen lassen. Ich hab mir heut früh auch schon das heiße Kirschkernkissen ins Kreuz geschoben und die Wärme beginnt zu helfen, aber sauschlechte Laune hab ich trotzdem. Schad, dass ich jetzt hier nicht viel find. Endlich mal eine Werbepause, bei der man den Ton nicht wegmachen muss. Okay, Silbermond hätten schon verdient, dass man eine Diskussion aufmacht, ob es nicht eine Sauerei ist, dass dieser Bautzener Dreck sich allen Ernstes Band nennt, ohne dass gleich der Blitz in die Sängerin fährt. Und man könnt auch daran rumnörgeln (wenn man ihn halt nun mal ums Verrecken nicht ausstehen kann, den peinlichen alten Mann im Pfadfinderlager), dass es einen Tick zu arg wie der Fotzen-Kavka klingt. Aber jetz hab ich mir die Tigs angehört und bin fast schon ein wenig versöhnt.

  2. mönsch, herr st. britster. hoffentlich bekommen sie wenigstens ein warmes essen für ihre arbeit.
    eine gute sache für universal und für uns. ich frag mich gerade ernsthaft, warum die klaxons nicht in meinem blog gelandet sind. offenbar werd ich senil.

  3. Ich glaubs dir ja. Wenn mans genau nimmt, bin ja ich im richtigen Leben auch nicht ganz so eine Wildsau. Bestimmt ist dann der Fot Maxl auch nur im Fernseh drin so ein zotiger Hirni.

  4. Fernab von der Mediengruppe Telekommander kann dieser Trend was. :) Die Schnipsel, die ich dank Ausnahmekopfhörern grad gehört hab, sind klasse. Eine weitaus weniger trendige, aber durchaus sehr schön klingende neue Brit-Band sind ja auch die Schotten von Vito.

  5. Pingback: RammBlog
  6. Den ururalten Antagonismus…

    auf den Punkt gebracht, Herr Price!

    Es ist die Multioptionalität, die den ganzen Mann fordert…
    Das „Vollglück in der Beschränkung“ zu finden, muss wohl dem Traum eines schwedischen Pfarrers bei Jean Paul vorbehalten bleiben…

    Ich hab ja durchaus meine eigenen Erfahrungen mit Metropolen
    und erlebe seit einigen Jahren mein Leben in der ehemaligen Hauptstadt in gewissem Sinn als Mangel…,Mangel an Verschwendung…, an Überfluss…, an Potentialität…
    Dabei gäbe es durchaus mannigfaltige Möglichkeiten, von denen ich mich aber irgendwie „gekränkt“ abwende…
    Die Scham der ehemaligen Hauptstadt, es nicht mehr zu sein, ist dabei kein ausreichender Erklärungsgrund; wahrscheinlich liegt es wieder einmal mehr an mir:

    Mich in das Dasein eines „schwedischen Pfarrers“ einzuschicken, will mir einfach nicht gelingen!

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