30 comments / Add your comment below

  1. Ah, Matala, gleich neben den bzantinischen Gräbern, wo man zu zweit, wenn´s draussen brennend heiss ist, lustige Sachen machen kann… oder über die bzantinische Akropolis rüber auf den kleinen Strand zwischen den Felsen, wo weniger los ist… sehr schön.

  2. Ich siehg scho, Don, du kennstas. Für lustige Sachan brauchma aber auch lustige Leit, wennsd verstehst.

    Und Mizz, es ist wahr. Österreichisch ist streng sprachwissenschaftlich genommen „bairisch“, auch wenn das die Jule nicht gern hören wird. Das lehrt man sogar an der Universität, bevor mich jetzt jemand aus Austria anfällt:)

  3. Wieso sollte ich das nicht gern hören wollen, Burns? Daß das Österreichische quasi das Enkerl vom Bairischen ist, ist hierzulande nicht unbekannt (abgesehen von den Vorarlbergern, aber die reden ja auch weder Österreichisch noch Deutsch, sondern einfach nur arges Zeug, das keine Sau versteht.)

  4. Man weiß ja nie, wie weit die sanften Nicklichkeiten zwischen unseren beiden Stämmen ausgewachsen sind. Ich für meinen Teil bin ein bekennender und großer Österreich Sympathisant mit Abstrichen in der Landespolitik.

    Und über das mit den Voralbergern hab ich herzlich gelacht und musste an einen Aufsatz über Voralberger denken, den ein Kollege mal an einen potientiellen Flirt geschickt hat. Die hat danach nicht mehr mit ihm geredet. Da stand was von sprachlich sperriges und eigentümliches Bergvolk oder so.

    Wikipedia schreibt übrigens: Die in Vorarlberg gesprochenen Mundarten sind Varianten des Alemannischen, wie des Schwäbischen und des Schweizerdeutschen, während im übrigen Österreich vorrangig bairische Dialekte gesprochen werden.

  5. Einen Vorarlberger hab ich – quasi aus Notwehr – einst, es ist lang her, niedergeknutscht, und zwar aus purer Verzweiflung (ich hatte einfach keinen blassen Schimmer, was der mir einen halben Abend lang erzählte, weil ich kein Wort verstand).

    Und gegn eich Preißn hab ich überhaupts noch nie was gehabt, sowas find ich einfach nur blöd. :-)

  6. Nein, Martha, das sind kleine Höhlen, die an der Südwestküste von Kreta in den Fels gehauen wurden. Von den Römern und den Byzantinern als Grabstätten benutzt, von den Hippies in den 60/70ern als Wohnungen.

    Jetzt kannst du dir den von Don gemeinten Verwendungszweck etwas figurativer vorstellen. Ich hab darin Zeitung gelesen und Bier getrunken, falls dich das beruhigt!

  7. Die Gschicht, wie ich einmal unter eine Vorarlbergerin geraten bin, wird jetzt wahrscheinlich keinen interessieren, gell? Und bevor du jetzt wieder mit „Reißerqualitäten“ daherkommst, Burnston, ich kann da echt nix dafür, das wird einem hier ja praktisch in den Mund gelegt. Das ist so, wie man denken könnt, dass deine Lieblingsbeschäftigung jetzt echt des Saufen is, wenn man so ein bisserl liest und kein Mensch draufkommen tät, dass du das ganze Jahr Steuererklärung machen könntst, wenn man dich nur ließe.

    Und bin ich eigentlich besoffen grad oder hast du an deiner Typografie rumgemacht?

  8. Starker Konter, Razzby. So strickt sich halt jeder seine eigene Blogografie. Ich hab nichts an meiner Typo geändert, du Suffschädel;), aber davon abgesehen interessiert mich die Geschichte mit der Vorarlbergerin brennend.

    Also leg los! (und ich mag dich, du alter Reißer. Aber des weißt ja, gell?)

  9. @ Burns: Schlimm ist ja, dass ich echt keinen Tropfen getrunken hab.
    @ Julie: Jetzt erzähl ichs schon dir zum Fleiß, ätschibätschi!

    Im Grunde ist die Gschicht nämlich völlig unspektakulär und schnell aufgeschrieben und ich tät sie auch echt für mich behalten, wenn die Julie da jetzt nicht so spitzfindig gewesen wär und ich darüber hinaus nicht grad eine melancholische Erinnerung an mein altes Kinderzimmer hätt, in dem mein Schwesterl manchmal mit ihrer Strickliesel saß.

    Die Vorarbergerin war jedenfalls so, wie sie der Forcher Sepp auf 3Sat in seiner sehr sehenswerten Sendung Klingendes Österreich (kommt aber jetzt glaub ich nur noch auf BR Alpha) auch gezeigt hätt. Ein resches Maderl, von barockem, aber nicht zügellos überfließendem Wuchs (pulcher sunt ubera…), von eher dunklem Antlitz und in ihrer ganzen Wesenhaftigkeit mehr eine Erdgeborene denn ein volatiles Elflein der Lüfte.

    Weiterhin hat im Zusammenhang mit der Volkskultur und der nämlichen Weibsperson unbedingt eine Sage aus Vorarlberg erwähnt zu werden das Recht (Der Hexentanz auf der Winterstaude), in welcher es unter anderem folgendermaßen heißt: … haben die Hexen in gewissen Nächten ihre Zusammenkünfte mit allerlei ungebührlichen Tänzen, mit Jauchzen …

    Nun ja. Kennengelernt hatte ich die Dame in den Anfangsjahren meiner Studien in Mannheim. Ein sauhässlicher Ort, aber immerhin, der Schiller und so und John Deere und sowat allet. Meine damalige Freundin war immer saueifersüchtig, wenn ich die Vorarlbergerin nur angeschaut habe (man muss sich das ungefähr so vorstellen wie die Szene aus Asterix auf Korsika, wo dieser eine Korse zu den anderen Korsen sagt, nachdem ein Römer an seiner Schwester vorbeigegangen und nur einen Augenblick zu lang geglotzt hat: Er hat Marmolata angeschaut. Haltet mich fest. Aber nur so lange, wie eine Kastanie braucht, um von einem Schemel zu fallen). Jetzt ist die zwar nicht auf die anderen Weiber losgegangen, aber ich hab immer einen Heidenärger gekriegt. Heidenärger schon allein deswegen, weil sie (also die Freundin) aus dem Pfaffenwinkel stammte und ich, ohne den Pfaffenwinklerinnen und -winklern jetzt Unrecht tun zu wollen, im nachhinein schon den Verdacht nicht loswerde, dass diese Art der Eifersucht so eine Art Dämon locii von dort ist.

    Isja auch wurscht, jedenfalls gabs zu der Zeit damals überhaupt keinen Grund dafür. Das wär erst Jahre später der Fall gewesen, aber da wars dann schon vorbei und ich hatte (sie übrigens auch) schon den Standort gewechselt und war in die ebenso malerische wie zum kotzene Dreiflüssestadt Passau umgezogen. Und genau da hat mich dann die Vorarlbergerin einmal besucht. Naja, und im Rahmen dieses Besuchs ist es dann zu dem von mir in ein paar Kommentaren weiter oben angedeuteten Vorfall gekommen, dass ich unter sie geraten bin.

    Also zum Schluss, mein ich. Erst war nämlich ich oben.

  10. Wär aber auch sehr schad gewesen um diese Geschichte, liebster Rationalstürmer! Erinnert mich jetzt unmittelbar an die Zabine, vormals Alpine Sabine, und ja, ich weiß, die macht keinen Britpop und ist daher kacke (*ätsch*), aber immerhin haben die FM4-Leute sie damals aus unerfindlichen Gründen liebgehabt.

    http://www.zabine.info/songtxt.htm#hex

  11. Also, auf die Geschichte hätte ich jetzt im Nachhinein ungern verzichtet, da geb ich der Jule ganz Recht. Und wie du auch hier wieder deine Latinismen reingemogelt hast. Hard to beat, ums mit Hard-Fi zu sagen.

    Und du Edi, beantworte lieber meine Mail, bevor du hier rumsäuerst.

  12. Sag bloß, das Ding war tatsächlich von dir? Ich dachte, das wäre wieder der komische Löwe gewesen, der bei mir alles zuspamt.

    Nein, in diesem Ton unterhalte ich mich nicht, sorry. Dann wars das halt. Machs gut.

  13. Julie: Ich kenn doch die Zabine, wenngleich sie auch verloren hat als Nichtmehralpinkatze. Die unerfindlichen Gründe der FM4Leitl hab ich bis heut nicht nachvollzogen. Und dankschön, dass ich die Geschichte nicht umsonst erzählt hab.

    Dir ebenfalls Burnse. Und mit den Latinismen war ich auch extra sparsam. Ich überleg grad, irgendwo müsst ich noch die Telefonnummer von der rumliegen haben. Vielleicht will sie sich ja auch mal Nürnberg anschaun.

    Männer: Nee jetz, ne?!

  14. Ratze: Bloggem soll Spaß machen und ein Spiel bleiben. Daneben gibt es noch ein richtiges Leben. Manche haben freilich Probleme, beides zu unterscheiden. Austeilen ist eine tolle Sache, einstecken scheinbar eine andere.
    Ich nehme mich selbst nie so ganz ernst, aber ich verlange das von niemandem.

  15. Kreta, da war ich auch mal. Leider auch zu spät. Überleben fand da nur statt zwichen den Stränden, da, wo die wasserspeienden Bäume Schatten spendeten und die kreuzenden Touristen Dinge fallen ließen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.