Südstrand: Die dürren Jahre

Um ehrlich zu sein, ein stürmischer Empfang sieht anders aus. Was ich zunächst hier in Barcelona vorfinde, sind Berge von bürokratischen Unmöglichkeiten und keine Möglichkeit, mit meinem Notebook online zu gehen. Deshalb wird hier wohl in nächster Zeit ein etwas sporadischerer Postwind wehen. Wer sich auf Reisen begibt, riskiert natürlich immer den Verlust seiner hausgemachten Beschaulichkeit, deshalb will mich nicht allzusehr in Jammern ergehen. Der Typ neben mir ballert allerdings so laut mit seinem Doom rum, dass ich kotzen könnte und mich nicht auf Pointen konzentrieren kann. Ich lass euch erst mal ein Foto vom Südstrand da und sage: „Ja, wenigstens ist es warm hier.“ Das klappt in Spanien nämlich selbst ohne Sonne.

sb.jpg

Danke für die Umlaute, Ole

12 comments / Add your comment below

  1. … und das ist ja irgendwie auch das Wichtigste, Burnraw!
    Hier übrigens temperaturen um den Gefrierpunkt – ich könnt speien!
    Die Haut wird ganz rissig.

  2. Das mit den Umlauten geht aber doch auch in Spanien. Da ist doch der schicke, flachgelegte Doppelpunkt, den man vor dem Eintippen von Vokalen drücken kann. Dann geht das super. Nur das „ß“ geht auf hispanolischen Tastaturen schlecht. Aber darum sollte es hier nicht gehen. Ein karger Empfang dieser herrlichen Stadt hat mich damals auch kurz zermürbt, aber dann wurde es eine wahnsinnig großartige Zeit in und mit der Stadt. Genauso wird’s Dir auch ergehen. Dafür drück ich Dir zumindest die Daumen!

  3. Den Tag, an dem ich das erste Mal mit meinem eigenen Notebook online gehe, spreche ich heilig. Auf einen Feiertag mehr oder weniger kommt es in Catalunya nun wirklich nicht mehr an.

  4. Den Feiertag des St. Burnster werden die Katalanen dann mit einer livegebloggten Messe in der Gaudí-Kathedrale begehen. Welche Reliquie sie wohl in ihren Feiertagsumzügen von St. Burnster umhertragen werden?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.