Licht am Ende

Und so geht eine Woche zuende, die mich Nerven gekostet hat, die ich sonst dazu benutze, das letzte bisschen Verstand, das ich besitze zum Zwecke der Selbstkontrolle einzusetzen. Ich habe etwas verloren und etwas gewonnen und am Ende das Gefühl, einen Schritt weiter die Straße fortgeschritten zu sein, die mich dahin führt, wo ich hin will. Ein paar Tage lang hab ich mich am Ende einer dummen Idee gefragt, ob noch Enthusiasmus genug für eine weitere in mir steckt. Und im Verlauf von wenigen Worten eines mentalen Vorarbeiters, kam die Inspiration zurück wie ein müdes Heer. Im Zuge dieser kurzen, aber schmerzvollen mentalen Umstrukturierungsmaßnahmen, dachte ich sogar daran, das mit dem Bloggen sein zu lassen, bei all dem Ärger den ich mir und Anderen schon damit eingehandelt habe. Doch jetzt sage ich entschlossener denn je „Nix!“. Von der Moderne und ihren unangenehmen zwischenmenschlichen Begleiterscheinungen lass ich mich doch nicht in die Knie zwingen. Ich bin angeschlagen, aber es geht weiter, auch wenn ihr gar nicht gemerkt habt, dass es fast aufgehört hätte.

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17 Gedanken zu „Licht am Ende

  1. das kommt mir alles bekannt vor. die fliegen sind zwar andere, aber die scheisse ist die gleiche.

    und hier hat’s zu allem übel statt filmfestspielen auch noch eine unsicherheitskonferenz mit allerlei ungebetenen gästen.

  2. Mensch, Euer Flur sieht aber geil aus. Diese grandiose Lichtinstallation, die uns demonstriert wie sich der Burnster auf dem Weg ins Nichts und doch in das Alles bewegt, ist künstlerisch grandios umgesetzt.

    Also, persönlich finde ich, eine Woche in der man etwas verloren hat und trotzdem als Gewinner rausgeht, ist die schlechteste Woche nicht.

  3. Von einem „Gewinner“ war nicht die Rede. Das Resüme ist schon eher ein äußerst verlustlastiges. Aber man gewöhnt sich ja an alles und vielleicht ist das der Gewinn.

  4. Also ich sag mal ganz ehrlich: als ich unlängst die Überschrift „Die Reise endet hier“ las, hatte ich sofort den Gedanken im Kopf „Der wird doch nicht…“
    Schön, dass es nicht so ist.

  5. Ich denke mal, das fällt uns alle an. Sogar mich – und ich hab den ganzen anderen Scheiß nicht mal mehr um die Ohren.

    Schätze, du bist ein bißchen wie ich: Pause ja, aufhören no go.

  6. Zu wissen, wo man hin will, ist nicht die schlechteste Ausgangssituation, wenn man an der Straßenecke steht. An irgendeinem Kiosk liegt dann auch ein Stadtplan herum.

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