Schnee und Blei

Ich sehe einen Bär mit Flinte. In Blei gegossen, ein enigmatischer Jahresbeginn. Silvester war traditionell madig, das Neujahrserwachen mit Griesbrei dagegen schon deutlich besser. Das Wettschießen in Mitte ist ja nicht so sehr nach meinem Gusto. Raketen in Schieflage seh ich panisch in Dreizimmer-Wohnungen mit offenen Fenstern landen. Und uns alle abfackeln. Ja, da bin ich der Schisser.

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Sei’s drum, 2008 wird erstklassig: ein Sohn, ein neuer Indiana Jones und kein Bush mehr. Die Alternativen sind allerdings nicht in jedem Fall eine Verbesserung. Siehe hier. Einen galanten Neustart wünsch ich. Es schneit in Berlin.

12 Gedanken zu „Schnee und Blei

  1. Herr Burnster dann nur das beste für ihr Jahr 2008. Sie machen das wohl richtig. Erst mit nem Highlight das alte Jahr beenden und das nächste wartet schon 2008. Bei mir gabs um Mitternacht nur Nebel, aber der hat sich zum Glück bis heut wieder verzogen.

  2. L&K: Sie machen das sicher auch nicht falsch. Wir ernten alle irgendwann was wir säen:) Schönes Neues!

    SvenE: Merci!

  3. einen galaktischen neustart meinerseits.
    aber den haben Sie in jedweder hinsicht ganz bestimmt, so meine ich.

  4. Wos isn des fia a Bea? Bruno oder Knut?
    A Baya oda a Breiss?
    Also noucha a guads Neis!

  5. segen fuer den mann hinter dem blog.
    und hey, ein ballett-spitzenschuh,der von einem einhorn durchbohrtwird ,fordert meine zurueckhaltung jeglicher interpretation.selbst wenn s mir schwer faellt..

  6. Nein, der Bär schlüpft aus einem Ei und die Flinte ist ein Regenschirm. Kann nur Gutes bedeuten, weiß der Geier was genau.

  7. Das hätte ich nicht von Dir gedacht: ein Silvester-Schisser und eine Zweitkarriere als John Neumeier. Aber immer für eine Überraschung gut.

    Ich wünsche Dir/Euch alles Gute. Vor allem für den speziellen Moment der Sohnübergabe. Möge alles glatter gehen als Glatteis ist.

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