Kurzkritik zu Surveillance oder Smoke’em If You Got’em

Unter Kontrolle“ (im Original sinniger „Surveillance“) hat mir nicht den antizipierten Schrecken beschert. Und das lag zum großen Teil an den Vorzeichen. Zum einen las ich im Vorfeld des öfteren von „total verstörend“ und zum anderen von einem unerwartet kranken Twist der Handlung bzw. Auflösung der Geschichte. Das führte zum einen dazu, dass ich von den Mordszenen nicht sonderlich schockiert war, wobei man Jennifer Lynch keinen Vorwurf machen kann, denn ich bin hart im Nehmen und es muß ja auch nicht immer 5-Sterne-Splatterplatte sein; zum anderen, wenn du weißt, dass dich eine Plotwundertüte erwartet, tippst du automatisch auf eine anfangs scheinbar abwegige Auflösung. Ja, und so war’s dann auch und am Ende behielt ich Recht. War natürlich dennoch ein guter Film mit einem entfesselten Bill Pullman und einer der besten Zigarettenszenen der Thrillergeschichte. Und auch 2008 gibt’s noch Raucher die den Abspann erleben.

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