Zu Pferde

Ich war heute reiten. Und noch dazu Westernreiten. Ein extrem edles und gut trainiertes Ross gab man mir an die Zügel. Markenname hab ich vergessen, aber ein schönes Viech war das. Dass es gut trainiert war, merkte ich daran, dass es nach links ging, wenn ich das wollte und auf mein „Ho“ auch tatsächlich stehenblieb. Der Höhepunkt meines Tages war, als ich bei Peppi dem Westernpferd den Rückwärtsgang einlegte und selbst die betreuenden Experten respektvoll zu mir hochschauten. Zur Krönung trug ich Cowboykleidung. Fantastischer Tag, von dem ich Aufnahmen nachtragen werde.

10 Gedanken zu „Zu Pferde

  1. Aha, Herr Burnster hat also das Leben satt. Mit doppeltem Bandscheibenvorfall gehst du reiten? Spätestens zu diesem Zeitpunkt würde ich dir, wärst du der Meinige, sämtliches Jammern über Schmerzen verbieten und dir alle Tabletten wegnehmen…

  2. ja eben. Die Art der Therapie scheint mir fragwürdig. Oder waren es wo möglich die falschen Röntgen/CT-Bilder? Und der Bandscheibenvorfall, der doppelte, war nur ein verklemmtes Nervchen? Na, immerhin scheint es besser zu gehen. Das ist ja schon mal was. Prost.

  3. Jetzt lasst mal Gnade vor Recht ergehen, ihr beiden. Zum einen hatte das einen beruflichen Hintergrund (ich musste quasi), zum anderen schon mal was vom Mut der Verzweiflung gehört? Ein dritter Bandscheibenschaden an der Stelle widerspricht meiner Vorstellung von weltlicher Gerechtigkeit. Und wenns ein verklemmtes Nervchen wär, dann würd ich mich ärgern über die Schiffsladungen von Schmerzmitteln die ich deswegen schon eingeschmissen habe.

  4. Aber natürlich, aber natürlich. Gnade sei mein zweiter Name ;-)) Aber unterschätze eingeklemmte Nervchen nicht. Oder Gicht. Manmanman, das kann sowas von höllisch schmerzen.
    Ich musste auch mal so Zeugs nehmen: Die Ärztin war gut: nehmen Sie diese Tablette. Ein halbe. in der Nähe des Bettes. Meine Herren. Was für ein Zeug ;o))

  5. reiten ist bei so ‘nem prolaps die einzig logische variante, lieber das pferd dich auf dem rücken als du die hexe im rücken!

  6. texto: ich bleib ja bei rezeptfreier apothekenware, wodka redbull und weißwein.

    mq: indianer geht nie. das entmannt einen ja völlig. und hat ausserdem keinen sattel.

    creezy: als pferd hat mans nicht leicht: ständig jemand im kreuz aber keine chance auf mitarbeitergespräche.

  7. ach nö, lass den RedBull weg, genieße einen guten Vodka, schön kalt, und pfeiff dir noch einen ordentlichen Espresso rein. Oder noch besser: einen Espresso mit Grappa. Das leuchtet auch schön. Und dann ein schön schwerer Rotwein. Das entspannt.

  8. Hab erst irgendwas mit „Rosa“ in Deiner Hand gelesen, an Hello Kitty gedacht und mich gewundert. Mich dann über mich selbst gewundert und fast den Kaffee fallen lassen. Hätte blöden Fleck gemacht. Vielleicht jetzt mal arbeiten fahren. Oder so. Große Grüße ins dicke B.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.