Die Sache mit Twitter

Ich habe aufgehört zu twittern. 140 Zeichen sind zu wenig, um das Warum zu erklären. Wahnsinnig viel mehr Zeichen brauche ich dazu aber auch nicht. Drei Dinge haben mich u.a. dazu gebracht, mich aus jeglicher Cliquenwirtschaft (=anderes Wort für soziales Netzwerk) auszucliquen.

1. Die Begeisterung für die Piratenpartei, einer lebendig gewordenen politischen Randnotiz.
2. Das Internetmanifest.
3. Die „Alle so Yeah“-Sache. Mit der die sogenannte digitale Bläheme endgültig bewiesen hat, dass ihr offensichtlich neben Sex, vernünftiger Arbeit und guten Ideen auch der Humor abhanden gekommen ist.

Ich möchte kein Teil einer Bewegung sein.

5 comments / Add your comment below

  1. Das ursprüngliche Plakat fand ich spaßig, überhaupt keine Frage, René. Das Totprügeln des ursprünglichen Witzes durch den so netztypischen Herdenhumor weniger. Dich mach ich da ja auch gar nicht als Hauptschuldigen aus und die Sache an sich ist kein Weltuntergang. Sie ist lediglich ein Symptom für eine Mikrogesellschaft, die sich immer für witziger und cleverer als alle anderen hält. Da mag ich Zombieflashmobs wesentlich lieber. Da fügt sich auch die Axt organischer ein.

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