Kurzkritiken zu P3D, TOG und TLE

Piranha 3D:
Vielleicht werde ich alt, aber ich bin heute morgen mit schweren Bedenken in die Badewanne gestiegen. Und das grandios choreographierte und scheinbar nie mehr enden wollende Blutbad unter den Springbreak-Proleten hat mich tatsächlich ein wenig mitgenommen.

The Other Guys:
Vielleicht werde ich alt, aber ich kann über Tittenwitze und mit der Maurerkelle servierten Buddyhumor nicht mehr so lachen, wie zu Bud Spencer- und Terence Hill-Zeiten. Will Ferell spielt ordentlich, aber Mark Wahlberg (den ich im Grunde schätze) legt ein ganz merkwürdiges bis überhaupt kein Timing an den Tag. Bester Moment: Shaft und The Rock springen vom Dach.

The Last Exorcism:
Fantastische Darsteller und die bewährte unheilschwangere Verfallsstimmung Lousianas verhelfen dem Exorzistengenre zu unverhofft neuem Glanz. Zumindest bis zum Finale, denn ab da verwandelt sich der Psychohorror in astreine Okkult-Fantasy von der Sorte „Das Omen“ und das ist, als wolle jemand den Teufel mit dem Beelzebub austreiben: Überflüssig und aussichtslos. Vielleicht werde ich aber auch nur zu alt für sowas.

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