Schlechte Nachrichten

Heut morgen den CD-Player (Anachronismus) eingeschaltet und das erste Lied war „Radiation Vibe“ von Fountains Of Wayne. Ich will gar nicht auf eine Pointe hinaus, die Begebenheit trägt nur weiter zu meinem allgemeinen Unwohlsein bei. Ich fühl mich wieder ein bisschen wie damals, als ich Gudrun Pausewangs Neo-Gothic-Novels („Die Wolke“, „Die letzten Kinder von Schewenborn“) gelesen habe. Fallout-Paranoia in full swing. So sind wir aufgewachsen in den Achtzigern, mit dem Argwohn gegenüber der Technologie und der Angst vor Atomkrieg oder Störfall. Und heute scheint so bestechend schön die Sonne in Berlin, während sich drüben das Gift in die Lüfte schwingt. Hauptsache hier ist alles unter Dach und Fach mit der Laufzeitverlängerung.

2 Gedanken zu „Schlechte Nachrichten

  1. … und die Männer mit den dicken Portemonnaies weisen das Merkelferkel im Stundentakt drauf hin, was das für die nächsten Urnengänge bedeutet, wenn jetzt auf einmal das Wahlkampfgeld knapp würde, während die arschgefickte Mimose aus Bonn beredten Schweigens dazu nickt.

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