Kurzkritiken zu Sucker Punch, Battle LA, The Rite, The Mechanic, Due Date und Wir Sind die Nacht

Sucker Punch:
Geile Weiber in Strumpfhosen, eingebettet in einer Handlung, die ich nicht verstanden habe, aber von der ich auch nicht das Gefühl hatte, sie verstehen zu müssen. Zack Snyder muss unbedingt mit diesen Zeitlupensequenzen aufhören, weil er mich damit in den Wahnsinn treibt. Zuviel Musik ausserdem. Die völlig überdrehten Actionszenzen aus dem Laptop machen’s aber wieder wett, auch wenn mich die meisten Kinokritiker für diese Meinung einweisen lassen würden.

Battle LA:
Black Hawk Down mit Aliens und ohne politische Message. Das ist an sich schon bedenklich, aber wenn man einen Handlungsmumpitz wie diesen dann der Pseudoauthentizität halber mit einer Armada von Wackelkameras inszeniert, hat man die Schüttelinvasion mehr als verdient.

The Rite:
Für einen Exorzistenfilm, der ja quasi ex cathedra (!) in seinem Handlungspielraum begrenzt ist, eine spannende Vorgeschichte mit teuflisch guten Bildern des schäbigen Roms, und das ist ja ein Aspekt der Stadt, den man nicht inszenieren muss. Danach verfällt der Film leider in alle nur denkbaren Klischees vom alten und jungen Priester, vom gläubigen und ungläubigen Priester, vom besessenen und unbesessenen Priester und in denen eiert der Film dann auch zu einem dubiosen Happy End, das einen als Dämoniefilmfan nur kreuzunglücklich machen kann.

The Mechanic:
Gähn.

Due Date:
Gähn.

Wir sind die Nacht:
Was unterscheidet den deutschen Vampirfilm vom deutschen Film an sich? Nichts. Gründlich produziert, peinlich inszeniert.

2 comments / Add your comment below

  1. in den genannten fällen hast du aber auch nichts verpasst (ausser die vielweiberei in sucker punch. das war der bessere maennerfilm als der stallonequatsch, den wir zuletzt im kino sahen).

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