Kurzkritiken zu The Lincoln Lawyer und Insidious

The Lincoln Lawyer:
Lässt man Matthew McConaughey einfach nur einen Schleimbatzen sein, der nicht alle zwei Minuten sein Unterhemd auszieht, funktioniert er perfekt als Milieufigur. Sehr amüsanter Gerichtsthriller, dem aufgrund der ansehnlichen und wohltemperierten Inszenierung so manches Klischee verziehen werden kann. Ryan Phillippe ist hier das hässliche Abziehbild seines „Cruel Intentions“-Charakters.

Insidious:
Paranormal Activity ohne Überwachungskameras, mit Schnittplan und ausführlichen Erklärungsmodellen für Astralwanderer und solche, die es werden wollen. Das ist teils um die Ecke gedachter, teils herrlich altmodischer Haunted-House-Grusel und darf nicht vor Anbruch der Dunkelheit angeschaut werden, sonst wirkt der eine oder andere Dämon albern. Im Dunklen dann aber echt ast(ral)reine Unterhaltung.

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