Kurzkritiken zu 13 Assassins, 21 Jump Street, Wrath Of The Titans, Iron Sky

13 Assassins:
Zahm für Miike-Verhältnisse, aber immer noch brutal. Die Charaktere sind für einen Rachethriller fast liebenswert kauzig, wenn auch zunächst schwer zu unterscheiden wegen dem einheitlichen Samurai-Schnitt. Keine Synchro, sondern Untertitel, was dem Film gut tut. Der halbe Film besteht aus dem Endkampf. Freude.

21 Jump Street:
Nicht, dass die Originalserie jetzt Hochkultur gewesen wäre, aber die pubertäre Scheiße die man jetzt draus gemacht hat, braucht auch kein Mensch. Und diese Meta-Witzchen über Remakes in Remakes noch weniger.

Wrath Of The Titans:
Furchtbarer Schnitt. Dass ich nicht eingeschlafen bin, ist dem völlig arhythmischen Timing geschuldet. Der Vorgänger war schon keine Leuchte, aber hier geht endgültig das Licht im Tartarus aus.

Iron Sky:
Hat mich die ganze Zeit an Bully Herbigs „Traumschiff Surprise“ erinnert.

2 comments / Add your comment below

  1. Schon der Titanen-Clash hat sich einzig wegen der „Release the Kraken“-Stelle gelohnt. Dann schenk‘ ich mir den hier, glaub ich, gleich.

  2. Magenta: Besagte Stelle aus Teil eins hatte tatsächlich was Erhabenes. In der Fortsetzung ist das Erhabenste die Riege der namhaften Schauspieler, die sich für diesem schlecht choreografierten pseudohellenistischen Mummenschanz bezahlen lassen.

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