Kurzkritik zu Thor – The Dark World

Mir reichts eigentlich langsam mit der Leinwand-Version des Marvelversums. Avengers war gut, die Einzelfilme (mit Ausnahme des ersten Iron Mans) eher laut und unmythisch hingefetzt. Nur weil man ein paar selbstironische Pointen und ein sich herfrotzelndes Ensemble einbaut, wird noch kein Joss Whedon draus, Kevin Feige.

Der zweite Thor ist wie eine überlange Folge von Star Trek: The Next Generation, nur ohne Professor X, oder wie der Kapitän nochmal hieß. Ich finde eh, dass der sich in tadelloser Form befindende aber auch nicht den Film rettende Tom Hiddleston (Loki) was von einem jungen Data hat. Also Evil Data, um genau zu sein.

Der Plot ist sowieso völlig hanebüchen und selbst Michael Frontzek hätte einen passableren Bösewich abgegeben als dieser einem missglückten Make-Up-Test für den Hobbit entflohene Malekith (The Accursed, gähn). Die Chemie zwischen Chris Hemsworth und Natalie Portman verdient noch nicht einmal diesen Begriff, den verdient schon eher Natalie Portmans eisernes Make-Up, das letztlich mehr nach Maske aussieht als die von Malekith (The Accursed, gähn). Das Cap-Cameo war mein Highlight des Films, wenn man von Heimdalls Stringer-Bell-Mimik mal absieht. Einmal Wire, immer Wire.

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