Kurzkritiken zu Snowpiercer und The Raid II

SNOWPIERCER
Es kann kein Sci-Fi-Setting geben, das mir zu hanebüchen ist, wenn es nur cool genug mit der richtigen Arschbacke heruntergeritten wird. Und auch wenn Snowpiercer ein Stück Gehacktes aus verschiedensten Genres ist, bedient er doch in der Hauptsache die zwei menschlichsten aller menschlichen Fragen aufs vortrefflichste: Wer fährt den Zug und was kommt eigentlich am Schluss?

THE RAID II
Ballettgeknüppel der unbarmherzigen Knochenbrecherschule, (H)Arthaus quasi, allerdings mit einem ins fadenscheinig Komplexe aufgeblasenen Plot, dass sich Jakarta-Fuchs und Sumatra-Hase gute Nacht sagen. Mir ist das tatsächlich auf Dauer zuviel Fraktur von Knochen und Handlung.

2 Gedanken zu „Kurzkritiken zu Snowpiercer und The Raid II

  1. Ha! Als ich das erste Mal was über „Snowpiercer“ gelesen habe, dachte ich nach ungefähr drei Sätzen: Okay, genau die Art kruder Unsinn, die mir für gewöhnlich gefällt. Scheint ja zu stimmen.
    (Der Zug fährt im Kreis. Immer schon. Deshalb sind alle, die dachten, sie steuern ihn, stets einer Illusion erlegen.)

  2. Na klar, das Kreisfahren ist eigentlich sogar die beste Allegorie auf den Stumpfsinn menschlichen Strebens nach Meilensteinen.

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