Berliner Western

Das ist ein Lied aus meiner Geisterstadt-EP, die’s ab heute bei BANDCAMP entweder zu schnorren oder zu kaufen gibt. Entirely up to you, Publikum. Gedreht haben das mit mir Lüder Lindau und Isabella Nadobny. Tausend Dank dafür. Und: alles aus dem Video ist in Schöneberg gedreht. Von der chinesischen Whiskey-Bar bis zur Dorfkapelle, die haben da alles.

Ich weiß genau

Basierend auf meinem unveröffentlichten Endlos-Blog-Projekt „Die 25 besten klassischen Western“ (Danke an das großartige Publikum der tschk!talks, die mich zum weitermachen dieses Wahnsinns ermutigt haben) habe ich angefangen, Texte zu schreiben, die von meinen Lieblingswestern inspiriert sind. Bei „Ich weiß genau“ stand Peckinpahs „Pat Garrett jagt Billy The Kid“ Pate.

Legal Disclaimer: beim Dreh wurden weder Zuckerwürfel verletzt, noch kleine Mädchen unter Waffengewalt zu einem puritanischeren Lebenswandel hindoktriniert.

Ich bin ein Zerstörer!

Der Buchtrailer zum am 14.04. erscheinenden dritten Teil der Mandel-Reihe ist ein Musikvideo geworden. Mein Dank geht in überschäumendem Maße an Rüdiger Rudolph für sein grandioses Method-of-Madness-Acting, an David Jürgens, dafür, dass er aus einem kleinen verträumten Garagenpopsong einen Wiesenhit gezaubert hat, und Gregor Hüttner für die David-Hamilton-Hexerei an der Kamera. Das hier heißt “Destroyer (Sigi’s Song)” und geht so:

The Gebruder Grim – King Of The Graves

Das Video ist endlich fertig. Wunderbar umgesetzt von Alex Fuchs (visual-bastarts.com) und mit der Unterstützung von ganz großartigen Leuten, wie man sie sich auch als Publikum auf einem Metal-Konzert wünscht. Die Wahrheit sieht da leider etwas trister aus. Und natürlich ist der eigentliche Star des Videos Internet-Sensation MC Fitti (www.facebook.com/mcfitti). Empfehlen Sie uns gerne weiter.

Afterlife

Letztes Jahr war ich ja mit einem guten Freund auf dem Sinai in Ägypten. Obwohl nahezu immobil wegen einem doppelten Bandscheibenvorfall und der Welt nur unter Schmerzmitteln zuzumuten, filmte ich soviel ich konnte von dieser kargen und merkwürdig weltabgewandten Landschaft an einem Korallenriff. Es war immer mein Plan gewesen, die Aufnahmen in einem Videoclip zu meinem Song „Afterlife“ zu verwenden, doch mein Phlegma und eine zu große Auswahl an möglichen Kabeln und Adaptern ließen fast ein Jahr vergehen, bis ich mich endlich an den Schnitt wagte. Nach langen Nächten mit Final Cut und der Entscheidung das Material in Schwarz-Weiß zu bearbeiten, bin ich endlich zu einem zufriedenstellenden Ergebnis gekommen. Das Thema des Songs ist ja die Weltflucht, der Eskapismus ins Innere und eine eher jenseitige Sehnsucht. An einen Ort gehen zu können, wo die Existenz nicht mehr auf dem Spiel steht, sondern schon als beendet vereinbart ist und man sich nur noch fallen lassen muss. Nichts hat dazu besser gepasst, als dieses Camp am Korallenriff inmitten dieser uralten Steinwüste. Nur drei kurze Sequenzen entstanden nicht in Ägypten, sondern in Barcelona. Aber seht selbst.