Die schäumenden Ufer des Styx

Auf einem fetten Greise rittlings reitet
Ein nacktes Weib mit schwarzem Flatterhaar.
Und ihren Schoß und ihre Brüste breitet
Sie lüstern aus vor der Verdammten Schar.

(Georg Heym -Styx)

I

ch habe neulich eine Liebe zu Birnenkuchen entwickelt und von einem paradiesischen Ort geträumt. Es waren die schäumenden Ufer des Styx, in ihrem Wohlklang wie einem Heym-Gedicht entnommen und sie lagen irgendwo in Südengland. Das Flußbett war sandig, das Wasser ganz seicht und transparent und schäumende Kleinstwellen schmiegten sich an das flache Ufer, das in gut gemähten Grasstreifen nur leicht ansteigend nach oben führte, wo sich ein ebenso gut gemähtes und gepflegtes Fußballfeld, ein Bolzplatz, befand. Wir zogen unsere Schuhe aus und wateten durch das lauwarme Wasser. Es war himmlisch unten am Styx. Am nächsten Tag entdeckte ich meine Liebe zu Birnenkuchen.

Ein Gedanke zu „Die schäumenden Ufer des Styx

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